GREEN JUICE 2026 | Der Bericht

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Schon seit Jahren wollten wir zum Green Juice Festival. 2026 hat es geklappt und schon nach wenigen Stunden war klar, woher der hervorragende Ruf kommt.

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Im Bonner Stadtteil Neu-Vilich gelegen, hat das Festival seinen ganz eigenen Charme. Autobahn, Wohnhäuser und Festivalgelände liegen gefühlt Tür an Tür und trotzdem funktioniert alles erstaunlich entspannt. Dass die Nachbarschaft das Green Juice so mitträgt, merkt man überall. Zum Dank organisierten die Veranstalter ein Nachbarschaftsfest.

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Auch der Campingplatz war schon am Donnerstag voller guter Laune. Pavillons standen, das erste Bier war geöffnet und überall freuten sich die Menschen auf zwei Tage Livemusik.

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Das Gelände selbst? Top organisiert. Viele Trinkwasserstationen, kurze Wege, genügend Toiletten und drei Bühnen: Main Stage, Rookie Stage und der 1LIVE-Bus. So macht Festival Spaß.

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Der Freitag begann entspannt. RIA RAUSCH und SOFFIE sorgten für den perfekten Einstieg. Dazwischen drehten Van Holzen die Gitarren deutlich lauter und stimmten die rockigen Töne an.

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Heisskalt: Jetzt gings richtig los. Circle Pits, Moshpits, Crowdsurfer und Wall of Death! Heisskalt brachte Vilich zum ersten Mal komplett zum Kochen. Leider konnten sie ihr Set nicht zu Ende spielen. Unwetterwarnung!

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Natürlich war niemand begeistert, aber Sicherheit geht vor und der Veranstalter hat genau richtig entschieden. Beeindruckend war vor allem das Publikum. Statt schlechter Stimmung wurde improvisiert. Kiosk, Imbiss und Tankstelle dürften sich über Rekordumsätze gefreut haben.

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RAUM27 Kaum öffneten sich die Tore wieder, wurde weitergefeiert, als wäre nichts gewesen. RAUM27 wurden frenetisch empfangen und fuhren massiv auf.

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Blond lieferten stabil ab. Frauenpower deluxe, ließen keine Füße ruhig stehen. Eine Band, die mal wieder für das Gleichgewicht der Künstler beim Green Juice steht!

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Skindred: Unser Highlight des Wochendes. Trotz verkürzter Spielzeit machten Skindred aus Neu-Vilich noch einmal einen riesigen Hexenkessel. Schade nur, dass nach der Unwetterpause alle Bands etwas Zeit abgeben mussten. Aber wer das Finale verpasst hat, hat wirklich was verpasst!

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Unser Fazit zu Tag eins: Der erste Tag hat uns komplett abgeholt. Entspannte Menschen, starke Bands und eine Organisation, die kaum Wünsche offen ließ. Genau so stellt man sich einen Festival vor.

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TAG 2: Nach dem "Regen" des Vortags kam die Sonne und so sollte es auch bleiben. Schon am Vormittag war klar, das wird ein echter Festivalsamstag. Schattenplätze waren zwar Mangelware, die Stimmung dafür umso besser.

Den musikalischen Start übernahmen Inferno, Still Talk, Bruchbude und Paula Engels. Perfekt, um lässig in den Tag zu kommen. Entspannt, sommerlich und mit jeder Menge Vorfreude auf das, was noch kommen sollte.

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Spätestens bei OK.DANKE.TSCHÜSS war das Gelände dann komplett auf Betriebstemperatur. Überall wurde getanzt, gehüpft und lautstark mitgesungen. Genau so muss Festivalsommer aussehen.

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Mit Adam Angst wurde es anschließend deutlich härter. Moshpits, Staubwolken und jede Menge Punkrock sorgten dafür, dass vor der Bühne ordentlich gearbeitet wurde. Viele Fans griffen kurzerhand zum Tuch vor dem Gesicht. Nicht wegen des Wetters, sondern wegen der aufgewirbelten Erde.

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Deine Cousine brachte danach die geballte Energie aus Hamburg mit nach Bonn. Direkt vom Wacken Open Air angereist, legte Ina Bredehorn eine mitreißende Show hin. Auch wenn der Sound zwischendurch nicht ganz perfekt war, spielte das für die Stimmung überhaupt keine Rolle.

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Kurz vor dem Headliner bedankten sich die Veranstalter noch für das Festival und lobten nochmals 500 Liter Freibier aus, wenn die gewünschten 1.800 Tickets im Sondervorverkauf erreicht werden würden. Die Ticketzahl wurde knapp verfehlt aber das Freibier gabs trotzdem.

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Den Abschluss lieferten schließlich The Wombats aus Liverpool. Mit "Greek Tragedy" und "Moving To New York" verwandelten sie Vilich noch einmal in eine große Sommerparty und verabschiedeten das Publikum mit einem würdigen Finale ins Festivalende.

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Unser Fazit: Das Green Juice hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Überall merkt man, wie viel Herzblut die vielen Helferinnen und Helfer in dieses Festival stecken. Genau das macht den besonderen Charme aus. Einziger Kritikpunkt, den wir häufiger gehört haben waren die Preise an den Getränke- und Essensständen. Oder wie Julia es treffend sagte: „13,50 Euro für Currywurst mit Pommes ist schon 'ne Ansage.“

Der Termin für das kommende Jahr steht: 06.-07.08.2027, der Vorverkauf startet am 03.08.26 und wir hoffen nächstes Jahr wieder beim GREEN JUICE dabei zu sein.

Natürlich haben wir auch den GREEN JUICE probiert - Sehr lecker!

Hier gehts zum GREEN JUICE FESTIVAL!